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Liebe Leserinnen und Leser,

Chinas Autoindustrie investiert nicht nur in der Heimat sondern auch grenzüberschreitend in alternative Antriebstechnologien. Die Autofahrernation Deutschland steht dabei natürlich besonders im Fokus. Erst im Juli hatte der Batteriehersteller CATL angekündigt, für 240 Mio. EUR ein Werk in Thüringen aufbauen zu wollen. Jüngst meldete Great Wall Motor, dass man sich an H2 Mobility – einer Initiative führender Autobauer, Gasproduzenten und Tankstellenbetreiber – beteiligen werde.

Die Initiative H2 Mobility, die unter anderem von Daimler und Linde ins Leben gerufen wurde, hat sich vorgenommen, ein flächendeckendes Netz von Wasserstofftankstellen in Deutschland aufzubauen. Das Projekt befindet sich noch in der Anfangsphase. Great Wall will offensichtlich möglichst früh mit dabei sein. Die chinesischen Autobauer möchten in allen wichtigen Bereichen der sogenannten New Energy Vehicles (NEV) vorne mitspielen – nicht nur bei den Hybrid- und batteriebetriebenen Fahrzeugen. Denn auch wenn China dank großzügiger staatlicher Förderung bei akkugetriebenen Elektrofahrzeugen bereits international führend ist, so ist doch nach wie vor offen, welche Bedeutung der Brennstoffzelle künftig auf den weltweiten Automärkten noch zukommen wird.

Das Reich der Mitte nimmt also ebenfalls die Wasserstofftechnologie ins Visier. Erweitert man den Blick über den Bereich NEV hinaus auf die kaum noch überschaubaren Aktivitäten chinesischer Start-ups auf dem Gebiet des autonomen Fahrens und der Smart Mobility sowie des Car Sharing, dann wird eines klar: Auf allen Zukunftsfeldern der Mobilität meldet China einen globalen Führungsanspruch an.

Eine spannende und informative Lektüre wünscht

Stefan Gätzner
Chefredakteur M&A China/Deutschland


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Deutsche Messe erwirbt Mehrheit an LaserFair Shenzhen

Die Deutsche Messe erwirbt einen Mehrheitsanteil an der LaserFair Shenzhen. Der in Hannover ansässige Ausstellungsveranstalter erweitert damit sein Veranstaltungsportfolio in China. Erst im Juli übernahm die Deutsche Messe die Mehrheit an der China International Logistics Equipment and Technology Exhibition (LET). Zur genauen Höhe der Beteiligung an der LaserFair und dem Kaufpreis äußerte sich die Deutsche Messe nicht.

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Familienunternehmen Nimak geht an HGZN

Jiangsu Hagong Intelligent Robot (Ha Gong Zhi Neng, kurz HGZN) übernimmt für 88 Mio. EUR das deutsche Familienunternehmen Nimak. Dies umfasst alle Anteile der drei von der Familie Nickel geführten Firmen Nimak GmbH, Nimak KG sowie Nickel GmbH mit Standorten in Deutschland, den USA und Mexiko. Hinzu kommt der 60%-Anteil an dem Joint Venture Nimak China. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und soll voraussichtlich bis Mai 2019 abgeschlossen werden.

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Great Wall Motor investiert in deutsche Wasserstofftankstellen

Great Wall Motor (GWM), und H2 Mobility Deutschland haben am 24. Oktober ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Demnach erwirbt GWM eine Minderheitsbeteiligung und wird in den Aufbau des von H2 Mobility betriebenen Wasserstofftankstellennetzes investieren. Der chinesische Autobauer wird damit siebter Gesellschafter des Gemeinschaftsprojekts von Daimler, den Gasproduzenten Linde und Air Liquide sowie den Tankstellenbetreibern OMV, Shell und Total. Zur konkreten Höhe des Anteils und dem Kaufpreis äußerten sich die beteiligten Parteien nicht.

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Haier an der Frankfurter Börse gelistet

Qingdao Haier notiert seit heute an der Frankfurter Wertpapierbörse. Die Aktien des chinesischen Haushaltsgeräte-Herstellers wurden im Prime Standard gelistet. Der Haushaltsgerätehersteller aus der Provinz Shandong ist das erste chinesischen Unternehmens, das am CEINEX D-Share-Markt gehandelt wird. Der Ausgabepreis lag bei 1,05 Euro. Damit liegt der Emissionspreis nahe am unteren Ende der zuvor festgelegten Spanne von 1,00 EUR bis 1,50 EUR. Zum Handelsstart eröffnete die Aktie bei 1,06 Euro.

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Vertrag unterzeichnet – BMW erhöht BBA-Anteil auf 75%

Im Juli war die Nachricht während der deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen bereits durchgesickert. Jetzt ist der Vertrag unterschrieben: BMW wird seinen Anteil am Gemeinschaftsunternehmen BMW Brilliance Automotive (BBA) für 3,6 Mrd. EUR auf 75% anheben. Damit sind die Münchner der erste ausländischer Autobauer, der seinen Joint-Venture-Anteil auf über 50% ausweiten darf. Für Gleichzeitig haben BMW und der chinesische Partner Brilliance China Automotive vorzeitig den Vertrag für ihr Gemeinschaftsunternehmen bis 2040 verlängert. Darüber hinaus haben sie weitere Milliardeninvestitionen beschlossen. Dies gaben die beiden Fahrzeughersteller anlässlich einer Feier zum 15-jährigen Bestehen von BBA bekannt.

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Plattformpartner M&A China/Deutschland

Die Partner der Plattform M&A China/Deutschland sind führende Adressen im grenzüberschreitenden M&A-Geschäft mit interkultureller Kompetenz und langjähriger China-Erfahrung. Vereint werden M&A-Professionals aus verschiedenen Dienstleistungsbereichen in China und Deutschland.

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Aktuelle Termine

DatumOrt VeranstalterEvent
7.11.2018DüsseldorfSinojobsSinoJobs Career Days Düsseldorf 2018
8.11.2018MünchenMünchenThe 6th Annual German Private Equity Conference
9.11.2018MünchenSinojobsSinoJobs Career Days München 2018
13.-14.11.2018MünchenConvent16. Deutscher Corporate M&A-Kongress
13.11.2018MünchenBM&A2. M&A Night
13.-15.11.2018HongkongAVCJThe 31st Annual AVCJ Private Equity & Venture Forum
26.-27.11.2018HamburgHamburg Chamber of CommerceThe Hamburg Summit: China meets Europe

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Plattform M&A China/Deutschland Ausgabe 4/2018

Titelstory:

Zwischen Kooperation und Protektionismus – Energiebranche unter Hochspannung

Weitere Themen:

  • Fallstudie 1: Geduldsspiel für Bohai bei der Übernahme von Trimet
  • Fallstudie 2: IoT-Spezialist Goodix holt sich Dresdner Start-up CommSolid ins Haus
  • Expertenumfrage: Geplatzte Deals, erschüttertes Vertrauen – die Fälle 50Hertz und Leifeld verunsichern Investoren
  • Standorte: Bao’an und FrankfurtRheinMain
  • und vieles mehr!

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