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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,


mit dem anvisierten Verkauf des Kerngeschäfts von Kathrein an Ericsson geht sicherlich etwas zu Ende, nämlich die Konkurrenzfähigkeit eines unabhängigen Familienunternehmens in einem international umkämpften Markt mit großen Wettbewerbern.

Es ist auch das nahende Ende eines Familienkonzerns, der in der zweiten Generation vom kleinen Betrieb zum Global Player gewachsen ist und dieses Gewicht irgendwann nicht mehr tragen konnte. Wenige Tage vor dem geplanten Verkauf an Ericsson wurde das Closing bei der Fahrzeugantennen-Sparte bekanntgegeben, diese ging an Continental. Dazu kommt eine Restrukturierung. Von 7.100 Mitarbeitern im Oktober 2018 bleiben jetzt noch ein paar Hunderte.

Kathrein ist mit Sicherheit ein Extrembeispiel. Aber es gibt auch anderen Unternehmen, die beim Wachstum eine Rolle rückwarts machen wollen oder müssen. Die Oetker Gruppe hat sich 2017 mit dem Verkauf der Container-Reederei um die Hälfte verschlankt. Das Modelabel Gerry Weber hat einen Investor für seine Tochter Hallhuber gefunden.

Großes Wachstum kann für Familienunternehmen irgendwann zur Last werden, weil der Umsatzdruck immens wird und sich nicht mehr mit den Werten einer nahbaren Unternehmensführung deckt. Das globale, milliardenschwere Familienunternehmen wird wohl immer die Ausnahme denn die Regel bleiben.


Redakteur der Unternehmeredition

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Fokus Familienunternehmen ist der Newsletter des Webportals unternehmeredition.de. Neben dem exklusiven Interview mit einem Entscheider aus Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft versorgt er den Unternehmer monatlich mit spannenden Hintergrundgeschichten und Neuigkeiten rund um den inhabergeführten Mittelstand in Deutschland. Hierzu gehören praxisorientierte Fallstudien, interessante Gastbeiträge sowie aktuelle Studien und Meldungen.

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