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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,


der Großteil der DAX-Konzerne gehört ausländischen Investoren. Sie bestimmen maßgeblich die Strategie, und sie kassieren auch einen immer größeren Teil der Dividende. Das zeigt der jährliche Report der Beratungsgesellschaft EY, der gestern veröffentlicht wurde.

Diese Zahlen sind vielleicht das beste Gegenargument gegen die viel beschworenen "nationalen" oder gar "europäischen Champions" eines Peter Altmaier. Zwar würde der dann einwerfen, dass der Staat wieder mehr Einfluss haben soll, also gerade keinen ausländischen Investoren Tür und Tor geöffnet werden soll. Aber warum hat er dann die Fusion von Siemens und Alstom vor wenigen Monaten forciert? Bei Siemens sind zwei von drei Aktien im Besitz ausländischer Investoren.

Es gibt eine Alternative dazu, sie heißt BMW. Beim Automobilhersteller ist das Verhältnis genau umgedreht, nur jede dritte Aktie ist nicht in deutschem Besitz. Dafür halten einen maßgeblichen Teil die beiden Geschwister Stefan Quandt und Susanne Klatten. Die Ausschüttungsquote liegt bei BMW mit einem Drittel des Gewinns übrigens deutlich unter dem DAX-Durchschnitt, entspricht aber üblichen Quoten in Familienunternehmen. Lesen Sie dazu auch unser Interview mit dem CFO von Giesecke+Devrient weiter unten.

Eine anregende Lektüre wünscht


Redakteur der Unternehmeredition

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Newsletter-Interview: Dr. Peter Zattler (Giesecke+Devrient)

"Für uns ist das ROCE die Spitzenkennziffer"

Unternehmeredition: Herr Dr. Zattler, Sie haben im vergangenen Jahr 200 Mio. Euro über ein Schuldscheindarlehen eingesammelt. Ist dieses Geld an bestimmte Projekte gekoppelt oder stellt es eher eine allgemeine Finanzierung dar?

Dr. Peter Zattler: Das Geld dient in erster Linie unserem allgemeinen Unternehmenswachstum. Wir haben etwa laufende langfristige Aufträge in Ägypten und Bangladesch. So etwas erfordert natürlich eine Finanzierungskomponente.
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Deutschland ist das Land der Familienunternehmen. Sie gelten als das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Viele werden von Generation zu Generation weitergeben. Doch nicht immer steht ein Nachfolger aus der Familie bereit, wenn ein Wechsel im Gesellschafterkreis oder an der Unternehmensspitze ansteht.

Wir sind fest im deutschen Mittelstand verwurzelt. Wir kennen und teilen das Wertesystem, das diesen Wirtschaftszweig prägt. Gerade deshalb finanzieren die DBAG und die von ihr beratenen DBAG-Fonds regelmäßig die Übergabe eines Familienunternehmens in neue Hände. Beispiele über erfolgreiche Nachfolgelösungen auf www.dbag.de/fuer-unternehmen/


Fallstudie: Wildling Shoes
Über Crowdfunding zur Barfußkultur

Durch eine neue Lebenssituation fand ein Ehepaar eine Marktlücke. Alles wurde auf eine Karte gesetzt. Am Ende war die Schwarmfinanzierung ein Schlüssel zum Erfolg für Wildling Shoes.

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Fallstudie: Erlebnis Akademie AG
Wege schaffen über die Börse

Binnen zehn Jahren hat die Erlebnis Akademie AG (eak) acht Baumwipfelpfade errichtet. Über den Kapitalmarkt holt sich das Unternehmen Geld für neue Standorte. Das Wachstumstempo wird sich in den nächsten Jahren so fortsetzen.

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Studie: Stiftung Familienunternehmen
Die ältesten Familienunternehmen Deutschlands
Die Stiftung Familienunternehmen hat erstmals die Liste „Die ältesten Familienunternehmen Deutschlands“ vorgelegt. Die ältesten Familienunternehmen, die sich am längsten im Besitz einer einzigen Familie befinden und durchgängig wirtschaftsaktiv waren, sind demnach die 1502 gegründete The Coatinc Company Holding GmbH aus Siegen, die William Prym Holding GmbH (1530) aus Stolberg sowie die Freiherr von Poschinger Glasmanufaktur e. K. (1568) aus Frauenau.

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Veranstaltungen
Events für Unternehmer

8. Bayerischer Familienunternehmerkongress
4. Juli in München

Munich Private Equity Training (MUPET)
4. bis 5. Juli in München

18. Bayerischer Mittelstandstag
9. Juli in München

4. Financial Golf Cup
15. Juli in St. Eurach (bei Iffeldorf)

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Fokus Familienunternehmen ist der Newsletter des Webportals unternehmeredition.de. Neben dem exklusiven Interview mit einem Entscheider aus Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft versorgt er den Unternehmer monatlich mit spannenden Hintergrundgeschichten und Neuigkeiten rund um den inhabergeführten Mittelstand in Deutschland. Hierzu gehören praxisorientierte Fallstudien, interessante Gastbeiträge sowie aktuelle Studien und Meldungen.

Kontakt: newsletter@unternehmeredition.de

Fokus Familienunternehmen erscheint mit freundlicher Unterstützung von Nord Leasing.

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