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A bitzili mehr Professionalisierung

Vor zwei Wochen veranstalteten wir unser erstes Stiftungsfrühstück in der Schweiz, dortselbst im beschaulichen Zürich. Rund 70 Gäste kamen zusammen, das Oberthema waren die großen Herausforderungen für die eidgenössische Stiftungsszene. Was dabei herauskam: So sehr sich jede einzelne Stiftungsszene (also die deutsche genauso wie die schweizerische) auch bemüht, eigene Fortschritte für sich zu reklamieren, so lässt sich doch ein relativ einheitliches Gesamtbild zeichnen.

Einmal lässt das Niedrigzinsumfeld immer mehr ratlose Stiftungen zurück. Ein immer größerer Prozentsatz der Stiftungen kann daher den Stiftungszweck nicht mehr erfüllen. Wollen die Aufsichten also ein Stiftungssterben verhindern, dann muss mehr Flexibilität in der Anlagepolitik Einzug halten – und zwar heute, nicht morgen. Daneben existiert auch in der Schweiz ein großer Drang, die Wirkung von Projekten zu maximieren. Denn wenn die Mittel knapp sind, dann muss ein Projekt von A bis Z funktionieren, ja es muss „rocken“. Das bedeutet aber auch, sich von Projekten zu trennen, deren Mehrwert fraglich erscheint.

Die Konsequenz dessen eint deutsche und eidgenössische Stiftungsszene. Langfristig dürfte die Projektqualität durch derlei Druck nur eines: gewinnen. Und schließlich dürsten Stiftungen hier wie dort nach Kooperationsmöglichkeiten, die sie nicht ihrer Seele berauben sondern eine durchdachte und akzentuierte Weiterentwicklung der Stiftungsprogrammatik erlauben. Schweizer Stiftungen leben hier bisweilen noch mehr als in Deutschland das Bild des „closed shops“ aus. Doch bei mir verfestigte sich der Eindruck, dass dieses Gerüst aufgebrochen werden kann und soll. Mehr als 70 eifrig diskutierende Gäste können nicht irren.

Herzlichst

Ihr


Tobias Karow, Verlagsleiter
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13. Februar, Soziale Stiftungen in der Zivilgesellschaft: Potsdam
14. Februar, Stiftungsrechtstag an der Ruhr-Universität: Bochum
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26./27. Februar,
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