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Das Paradies, an dem wir arbeiten

In Münster traf sich vom 22.-25. Juli die International Society for Third-Sector Research (ISTR) zur 11. Internationalen Konferenz. Etwa 600 Wissenschaftler aus über 80 Ländern tauschten sich zu aktuellen Entwicklungen und Forschung aus. Und eines wurde deutlich: Dass der Gedanke der Zivilgesellschaft in allen Teilen der Welt, so widrig die Umstände auch sein mögen, die Menschen ermutigen kann, sich für Ihre Rechte einzusetzen.

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen – Wissenschaftler aus Russland, der Ukraine und China diskutieren gemeinsam, wie deren Staaten die Arbeit von NGOs behindern, wie sich das manifestiert und welche Lösungsansätze sich hier bewährt haben. Die Zivilgesellschaft ist, das wurde während der Tage deutlich, um so vieles weiter als Politik und Wirtschaft, weil sie nicht der Rhetorik der Abgrenzung unterliegt, sondern zusammen arbeitet, wo es nur möglich ist. Besonders schön unterstrich das Theo Sowa, CEO des African Women’s Development Fund in ihrem Vortrag für das Plenum der Konferenz: „Das Paradies, an dem wir arbeiten, können wir erreichen, wenn wir es uns nur fest genug vorstellen und aus der akademischen Welt hinaustragen in den Dritten Sektor. Und von dort in die Welt.“

Der Dritte Sektor kann Grenzen überwinden, wo Politik und Wirtschaft die Hände gebunden sind. Wie erreicht er das? Hauptsächlich durch Kooperation, zwischen den Sektoren, den Ländern. Wenn die Vernetzung der Projekte und Initiativen vorangetrieben wird, gewinnt der Sektor die Schlagkraft, die er braucht, um sich gleichberechtigt gegenüber der Politik und der Wirtschaft zu positionieren, nicht nur auf dem Papier, auch im Diskurs. Damit der Dritte Sektor nicht im Feuilleton verschwindet, sondern sein eigenes Ressort bekommt, gewissermaßen. Denn die Zivilgesellschaft ist nicht mehr nur eine Marginalie, sie hat an Gewicht und Einfluss gewonnen, weltweit. Das Selbstbewusstsein der Zivilgesellschaft ist spürbar angewachsen. Und dies in so vielfältigen Bereichen, dass man tatsächlich sagen kann, Mosaikstein für Mosaikstein bastelt der Dritte Sektor mit am „Paradies“.

Und, was auch offensichtlich ist – es gibt noch viel zu tun. Packen wir es also an.

 

Mit sommerlichen Grüßen

Ihre


Sabine Kamrath, Veranstaltungen & Projekte
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