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DIE STIFTUNG
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Versuchslabor Stiftung

Das Stiftungsfrühstück „Aufstieg und Integration durch Bildung" am 23. September in Frankfurt am Main drehte sich eigentlich um Bildung, Ausbildung und die Förderung von Schülern. Dabei wurde ein weiteres wichtiges Thema skizziert: Welche Aufgaben Stiftungen im gemeinnützigen Bereich leisten können, und welche nicht. Die Stärken in ihrer Herangehensweise liegen dabei vor allem im Entwickeln und Testen neuer Modelle für den Sektor.

Stiftungen sind in einem sozialstaatlichen Wohlfahrtssystem, wie Deutschland eines ist, nicht für die Flächenversorgung wie beispielsweise bei Bildung, Arbeitslosenhilfe oder Infrastruktur zuständig, das ist Aufgabe des Staates. Aus einem staatlichen Wohlfahrtssystem ergibt sich immer auch ein Rechtsanspruch und eine Gleichbehandlung aller, da jedem Staatsbürger gewisse Angebote zustehen, wie beispielsweise die Absicherung bei Arbeitslosigkeit. Stiftungen hingegen haben die Wahl, wen oder was sie fördern möchten, und was nicht. Oder, positiv formuliert: Sie können sich gezielt ein Thema herausgreifen und sich darauf konzentrieren; ihre eigene Kompetenz einsetzen, um Neues zu schaffen und zu erforschen, in einer Art Laborsituation. In diesem Rahmen passieren hin und wieder auch Fehler, was jedoch nicht schlimm ist, wenn man daraus lernt. Stiftungen haben die Freiheit, Geld in neue Ideen zu investieren, die keinen Track Record haben und auch scheitern dürfen.

Staatliche Wohlfahrts-Systeme und Träger haben diese Freiheit nicht. Daher sollten sich Stiftungen von konventionellen Projektideen lösen und sich überlegen – wo liegen unsere Kompetenzen, und wie können wir diese am sinnvollsten für die Gesellschaft einsetzen? Kleine Bausteine, „molekulare Lösungen“, wie Andrea Bartl von der START-Stiftung es nannte, können am Ende strukturell sein, wenn sie Impulse geben in die gesamte Sphäre.

Stiftungen haben die Möglichkeit auch unkonventionelle Wege zu gehen. Lassen wir also unsere noch nicht verwirklichten Ideen vom frischen Herbstwind vorantreiben.

Mit herbstlichen Grüßen

Ihre


Sabine Kamrath, Veranstaltungen & Projekte
kamrath@die-stiftung.de
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