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DIE STIFTUNG
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Heute schon gebürgert?

Sicherlich werden Sie sich bei der Überschrift dieses Editorials fragen: Was will er denn damit sagen? Wer derzeit aufmerksam Gazetten, Foren und Talkshows folgt, der muss den Eindruck haben, es stimmt was nicht in dieser Welt: Vermutlich erleben wir gerade die blutigste Zeit seit dem Zweiten Weltkrieg, es dürften mehr Konflikte kriegerisch geführt werden als jemals zuvor. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, das nicht nur in der Ferne, sondern auch direkt vor unserer Haustür Einiges im Argen liegt.

Die Parteienlandschaft zersplittert, der Bürger fühlt sich eher am Rand denn in der Mitte abgeholt, und die wirtschaftlichen Disparitäten wachsen. In diese Phalanx an Problemen hinein scheint es aber, dass sich da etwas anbahnt, was nicht nur unser Land nachhaltig verändern wird. Es ist der Frühling der Bürgergesellschaft. In Deutschland sprechen wir beinahe von einem Boom des Dritten Sektors. Dieses Powerhouse des Engagements wird künftig noch mehr in unserem Land bewegen, weil es die Menschen jedweder Couleur und aus allen Schichten abholt.

Wer beispielsweise kürzlich Ende Januar auf der Freiwilligenmesse im Münchner Gasteig war, konnte sich ein Bild davon machen: Hunderte engagierwillige Bürger kamen, informierten sich, boten ihre Dienste gemeinnützigen Organisationen an. Es hatte was von Aufbruch, von Chaos, von Farbenpracht, von sprießenden Ideen – es hatte etwas von Frühling, und sicherlich werden wir das auch vom zweiten Münchner Stiftungsfrühling (20.-26. März) sagen können. Oder nehmen Sie den gemeinnützigen Stiftungsbereich in Österreich (siehe auch DIE STIFTUNG 6/2014), der sich gerade konstituiert. Oder die immer höheren Hürden, über die das Engagement von NGOs in Russland springen muss. Hier hat ein Staat Angst vor der Macht seiner Bürger, und stellt seine Staatsgewalt dagegen. Er würde dies nicht tun, würde er nicht spüren, dass da etwas im Gange ist und seine Gefolgsleute „bürgern“ – sich abseits von durch Institutionen gesteuerten Prozessen bürgerschaftlich engagieren. Dahinter steht eine treibende Kraft, die nicht fassbar ist. Was man auch am geplanten MünchnerStiftungsFrühling sieht.

Vielleicht ist das, was wir aktuell auch im Stiftungssektor sehen und spüren so etwas wie ein Frühling, aber ein europäischer.

Ich bürgere, und Sie?

Tobias M. Karow, Verlagsleiter
karow@die-stiftung.de
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Termin Tipps
Highlights im Februar

4. März, Sozialwirtschaftliche Management-Tagung: Mainz
6. März,
Benediktbeurer Managementgespräche: Benediktbeuern
10. Februar,
Ausblick 2015: Hamburg
11. Februar,
Ausblick 2015: München
18./19. Februar,
10. Norddeutscher Fundraisingtag: Hamburg... [mehr]

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Was wäre München ohne seine Stiftungen?

Jetzt ist es bald wieder so weit: Vom 20. bis 26. März startet in München der zweite MünchnerStiftungsFrühling. Wir haben das zum Anlass genommen die bayerische Landeshauptstadt etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Rahmen einer kleinen "Stadtführung" können Sie sich informieren was Stiftungen in und für München leisten... [mehr]
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"Starke Stiftungen brauchen starke Vermögensmanager"

Im Gespräch mit Jörg Müller, Manager des College Fonds, über das Anlagejahr 2015, die Strategie im College Fonds sowie Tipps, wie Stiftungen das aktuelle Umfeld meistern... [mehr]

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Zarte Knospen des Engagements

Philanthropie hat in China eine lange Tradition. Doch bis vor wenigen Jahren existierten dort weder NGOs noch ein Spendenmarkt. Doch auch im Land des Lächelns wird es langsam Frühling. Nun sind – wenn auch noch sehr vereinzelt – die ersten Knospen eines Non-Profit-Sektors zu beobachten. Und Stiftungen sind die ersten Blüten dieser Entwicklung... [mehr]

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Stiftungsforum Westfalen am 10. März in Bielefeld

Wie bereits 2013 werden wir uns auf dem Stiftungsforum Westfalen wieder mit grundlegenden und neuen Anforderungen an die Stiftungsarbeit beschäftigen. Hören Sie Vorträge zu den Themen Kommunikation, Erbschaftsakquisation oder die Erstellung eines Jahresabschlusses und diskutieren Sie mit unseren Experten (unter anderem Dr. Reinhardt Berndt, BDO AG, Dr. Franz Schulte, PKF FASSELT SCHLAGE, Dieter Lehmann, Volkswagen Stiftung) in den Roundtables. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Weitere Informationen und Anmeldung
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